Monitoring gegen fliegende Insekten ist die systematische Überwachung von Fluginsekten mittels spezieller Kontrollsysteme, um Befall frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten.
In einer Küche werden zum Beispiel unterschiedliche Fallentypen im Monitoring gegen fliegende Insekten eingesetzt.
Diese Insekten können dedektiert werden:
- Fruchtfliegen
- Dörrobstmotten
- Fliegen
- Vorratsschädlinge, wie Brotkäfer oder Kornkäfer
✅ Fruchtfliegenfalle:
Eine Fruchtfliegenfalle nutzt Gerüche von Essig oder reifem Obst, um Fruchtfliegen anzulocken. Die Fliegen gelangen in die Falle und können nicht mehr entkommen.
✅ Pheromonfalle gegen Motten:
Diese Falle enthält spezielle Lockstoffe (Pheromone), die männliche Motten anziehen. Dadurch wird die Fortpflanzung gestört und ein Mottenbefall kann erkannt werden. Sie dient vor allem zur Kontrolle des Befalls.
✅ Leuchtfalle:
Eine Leuchtfalle zieht Insekten mit ultraviolettem Licht an. Die Insekten werden anschließend durch ein Gitter oder eine Klebefläche unschädlich gemacht.
Die Einrichtung eines Monitorings dient dazu, die Gesundheitsgefahren für die Lebensmittelproduktion zu minimieren.
Die jeweiligen Kontrollintervalle werden mit dem Kunden nach seinen Wünschen und Festlegungen von Schwellwerten festgelegt. Das kann von monatlichen Besuchen bis zu 1/4 jährlichen Kontrollen gehen.
Die Dokumentation erfolgt durch die GROLI – Techniker digital mittels DEBUXX und in Abhängigkeit der Zertifizierung des Kunden. Bei DEBUXX handelt es sich um eine transparente und nachvollziehbare Servicedokumentation. Jeder Einsatz wird strukturiert erfasst und vollständig dokumentiert – von der Vorbereitung bis zum Abschlussgespräch mit dem Kunden.
Die notwendige objektbezogene Gefahrenanalyse und die sich dann daraus ergebene Trendanalyse ermöglichen eine zufriedene Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kunden.
Die objektbezogene Gefahrenanalyse ist ein systematisches Bewertungsverfahren in der Schädlingsbekämpfung. Sie dient dazu, spezifische Risiken, Gefahrenquellen und Einfallstore für Schädlinge an einem bestimmten Gebäude oder Areal zu ermitteln, zu bewerten und durch gezielte Maßnahmen zu minimieren. Natürlich wird dies entsprechend dokumentiert.
Die Trendanalyse in der Schädlingsbekämpfung ist eine datenbasierte Auswertung von Monitoring-Daten über einen längeren Zeitraum. Anstatt nur auf einen akuten Befall zu reagieren, werden historische Befallszahlen, Befallsorte und Auslöser systematisch analysiert, um künftige Schädlingsentwicklungen vorherzusagen und rechtzeitig präventive Maßnahmen zu ergreifen.
Ein Monitoring, egal wie groß auch immer, ist keine Bekämpfungsmaßnahme.
Die notwendigen Bekämpfungsmaßnahmen werden im Zuge der Auswertung des Monitorings seitens unserer Experten festgelegt und dann mit dem Kunden besprochen. Bei den Bekämpfungsmaßnahmen kann es sich um Verneblung, dem Einsatz von Nützlingen oder um das Begasungsverfahren handeln.
Herr Franz Böttger steht für den Bereich des Schädlingsmonitorings als Ansprechpartner zur Verfügung.


